Dieser eine Satz hat mich in den letzten Tagen tief beschäftigt.
„Schmerz ist unvermeidlich – aber Leid ist optional.“
Und ich habe gemerkt: Da steckt so viel Wahrheit drin. Und so viel Heilung.
Schmerz kommt, wenn uns etwas berührt.
Ob im Kinderwunschprozess, nach einem Verlust oder mitten in einem Umbruch:
Schmerz ist Teil unseres Lebens.
Er zeigt uns, dass da etwas Wichtiges ist.
Etwas, das uns tief betrifft.
Im Kinderwunschprozess kann das der Moment sein, wenn der Test wieder negativ ist.
Wenn der Zyklus vorbei ist, bevor er begonnen hat.
Wenn Hoffnung wehtut.
Dieser Schmerz darf da sein.
Er ist ehrlich.
Er gehört zu dir.
Doch Leid entsteht durch inneren Widerstand.
Leid beginnt dort, wo wir sagen:
„Das darf nicht sein.“
„So sollte das nicht sein.“
„Warum passiert das immer mir?“
Es ist dieser innere Kampf gegen das, was ist.
Gegen den Moment. Gegen das Gefühl.
Und dieser Widerstand macht eng.
Er hält dich fest in Gedanken wie:
- Ich bin nicht gut genug.
- Ich habe es nicht verdient.
- Es wird niemals klappen.
Und plötzlich bist du nicht mehr verbunden mLeid beginnt dort, wo wir sagen:
„Das darf nicht sein.“
„So sollte das nicht sein.“
„Warum passiert das immer mir?“
Es ist dieser innere Kampf gegen das, was ist.
Gegen den Moment. Gegen das Gefühl.
Und dieser Widerstand macht eng.
Er hält dich fest in Gedanken wie:
- Ich bin nicht gut genug.
- Ich habe es nicht verdient.
- Es wird niemals klappen.
Und plötzlich bist du nicht mehr verbunden mit dir.
Sondern mit deiner Angst. Deiner Ohnmacht. Deiner Kontrolle.
Was passiert, wenn du den Schmerz einfach sein lässt?
Ich merke bei mir – und bei vielen Menschen, die ich begleite –
dass genau da, wo wir aufhören zu kämpfen,
etwas Neues entstehen kann.
Wenn ich den Schmerz nicht wegdrücke,
sondern ihn halte.
Wenn ich mir sage:
„Ja, es tut weh. Und ich bin da.“
Dann entsteht Raum.
Für Mitgefühl.
Für Klarheit.
Für echte, tiefe Verbindung mit mir selbst.
Vertrauen beginnt, wo Widerstand endet.
Gerade im Kinderwunschprozess ist das nicht einfach.
Und es braucht Übung. Und manchmal Begleitung.
Aber es ist möglich.
Dass du lernst, den Schmerz zu halten, ohne dich im Leid zu verlieren.
Dass du dich selbst wieder spürst – ehrlich, klar und sicher.
Ich begleite dich gerne auf diesem Weg.
Nicht weg vom Schmerz. Sondern hin zu dir selbst

